Dienstag, September 26

Handball – Teamsport in der Halle

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Bei Handball handelt es sich um eine Sportart, wo zwei Mannschaften gegeneinander spielen. Bei beiden Mannschaften spielen jeweils sieben Spieler und dabei handelt es sich um einen Torwart und um sechs Feldspieler. Ziel von dem Spiel ist, dass ein Tor erzielt wird, indem der Handball in das Tor des Gegners geworfen wird. Wenn eine Mannschaft nach Ablauf von der Spielzeit dann mehr Tore erreicht hat, hat sie gewonnen.

Die Spielzeit beträgt in der Regel zweimal dreißig Minuten. Handball ist meist die Abkürzung für Hallenhandball, doch es gibt auch weitere Varianten. Feldhandball wurde dabei früher deutlich öfter gespielt und es gibt auch Beachhandball. American Handball gibt es in den Vereinigten Staaten, jedoch ist das eine ganz andere Sportart.

Die Spielfläche und die Tore

Durch die Mittellinie wird die Spielfläche in zwei Hälften geteilt und sie hat die Form von einem Rechteck. Die Maße betragen 40 mal 20 Meter. Bei den Schmalseiten gibt es die Tore in der Mitte und davor befinden sich die Torräume. Das Spielfeld ist der Raum außerhalb der Torräume und innerhalb der Spielfläche. Die Tore haben die Höhe von zwei Metern und die Breite von drei Metern.

Wichtig ist, dass die Tore bei der dahinter liegenden Wand oder im Boden fest verankert sind. Bei dem Torrahmen muss es sich um ein Rechteck handeln. Querlatte und Torpfosten müssen das gleiche Material haben wie beispielsweise Leichtmetall oder Holz. Das Profil ist quadratisch und dies mit 8 Zentimetern Kantenlänge. Querlatte und Torpfosten sind auf drei Seiten mit zwei kontrastierenden Farben gestrichen worden. Die drei Seiten sind dabei von der Spielfläche einzusehend. Die Farben sollten die Querlatte und die Torpfosten von dem Hintergrund abheben.

Wichtig ist, dass beide Tore hier die gleichen Farben aufweisen.

Das Netz bei dem Tor wird als Tornetz bezeichnet und die Netze müssen so befestigt werden, dass die in das Tor geworfenen Bälle auch in dem Tor verbleiben. Keiner der Bälle sollte schließlich hindurch fliegen.

Der Torraum und Auswechselraum

Der Torraum liegt vor den Toren und er wird mit einer Linie parallel zu der Torlinie in sechs Metern Abstand und um die innere hintere Ecke der Torpfosten mit einem Radius von sechs Metern aus zwei Viertelkreisen gebildet. Über dem Torraum darf der Ball allerdings im Luftraum gespielt werden und vor der Torraumlinie dürfen die Angreifer daher abspringen und auf das Tor aus kurzer Distanz werden. Bevor die Spieler dann allerdings den Boden berühren, muss der Ball abgeworfen sein. Wird der Torraum ohne Ball betreten, damit sich die Spieler einen Vorteil verschaffen, dann gibt es für die Mannschaft des Spielers den Ballverlust. Abwurf ist dann die Spielfortsetzung.

In der Regel wird das Betreten von dem Kreis durch den Abwehrspieler nur geahndet, wenn ein Vorteil zum Zwecke der Abwehr verschafft wird. Für jede Mannschaft gibt es einen Auswechselraum und dies zu beiden Seiten der Mittellinie an einer Längsseite der Spielfläche. Der Auswechselraum ist außerhalb von der Spielfläche und hinausgestellte Spieler, Ergänzungsspieler und die Offiziellen halten sich dort auf. Zwischen Spielfeld und Auswechselraum ist ein Wechsel immer möglich, doch dies ist nur über die Auswechsellinie möglich. Diese Linie ist jeweils 4,5 Meter lang von der Mittellinie aus.

Der Ball und die Spieldauer

Bei Handball besteht der Spielball aus der luftgefüllten Kunststoff- oder Lederhülle. Genutzt werden generell vier unterschiedliche Größen. Die Größe 1 ist für die Jugend ab 8 und hier hat der Ball ein Gewicht von 290 bis 330 Gramm und den Umfang von 50 bis 52 Zentimetern.

Bei der Gruppe 2 handelt es sich um die weibliche Jugend ab 14, die männliche Jugend ab 12 und um Frauen. Hier hat der Ball ein Gewicht von 325 bis 375 Gramm und den Umfang von 54 bis 56 Zentimeter.

Die Gruppe 3 sind die männliche Jugend ab 16 und die Männer. Das Gewicht liegt bei 425 bis 475 Gramm und der Umfang bei 58 bis 60 Zentimetern.

Ein Ball wird oftmals geharzt und durch das Harz kann der Ball auch mit einer Hand gefangen und gehalten werden. Mit Hilfe von dem Wurf Arm können so auch Trickwürfe und Täuschungen durchgeführt werden. Oft gibt es in Hallen jedoch das Haftmittel- und Harzverbot, weil es bei einschlägigen Produkten klebrige Spuren auf dem Boden gibt.

Bei den Spielern ab 16 Jahren liegt die offizielle Spielzeit dann bei zweimal dreißig Minuten und es gibt die Pause von zehn Minuten.

Bei Jugendmannschaften allerdings ist die Spielzeit reduziert und so sind es zwischen 8 und 12 Jahren zweimal zwanzig Minuten und zwischen 12 und 16 Jahren zweimal 25 Minuten. Zum Teil gibt es dann bei den Turnieren noch etwas kürzere Spielzeiten.

Bei Unentschieden gibt es jeweils 2 mal 5 Minuten als Verlängerungen und dies mit einer Minute Pause. Falls dann noch keine Entscheidung gefallen ist, dann gibt es das Siebenmeterwerfen.

Mit einem akustischen Signal werden Spielende und Halbzeit angezeigt. Im Vergleich zu Fußball gibt es keine Nachspielzeit und es wird nicht durch die Schiedsrichter bestimmt. Lediglich Freiwürfe müssen noch ausgeführt werden, wenn das Signal darauf folgt. Nach eigenem Ermessen können die Schiedsrichter die Spielzeit unterbrechen.

Dreimal bei der regulären Spielzeit hat jede Mannschaft das Recht auf das Team-Time-out. Diese Auszeit dauert eine Minute. Ist die Mannschaft im Ballbesitz, kann dies genutzt werden. Bei einer Partie darf in den letzten fünf Minuten nur eine Auszeit pro Mannschaft genommen werden und pro Halbzeit sind es maximal zwei Auszeiten. Oft kann der Spielfluss von dem Gegner so unterbrochen werden oder aber es werden Spieltaktiken besprochen.

Die Wurftechniken bei Handball

Generell ist wichtig, dass die Abwehr von der gegnerischen Mannschaft durch einen Sprungwurf überwunden werden kann. Generell gibt es beim Handball vier unterschiedliche Wurftechniken.

Der Schlagwurf oder Stemmwurf ist ein Wurf, wo die ballführenden Spieler aus dem Stand werden oder zum Stand die Vorwärtsbewegung bremst und zur Ballbeschleunigung den Schwung nutzt.

Bei dem Sprungwurf springen die Spieler meist mit Anlauf dann in die Höhe und es wird versucht, dass der Ball über die Abwehr der gegnerischen Mannschaft geworfen wird. Bei dem Fallwurf handelt es sich um einen Wurf, der gerne in der Nähe der Torraumlinie genutzt wird. Eigentlich handelt es sich dabei um einen Schlagwurf aus der Fallbewegung.

Bei der Ausführung gibt es zwei Arten und dies aus der Körperdrehung heraus oder frontal. Der Laufwurf wird wie der Schlagwurf aus der Bewegung heraus ausgeführt, doch dies hier über das seitengleiche Bein. Der Torwart ist oft durch den untypischen Bewegungsablauf überrascht.

Andere Seiten zu Handball:

http://www.dkb-handball-bundesliga.de/de/

https://dhb.de/startseite.html

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