Montag, Oktober 23

Squash – eine Sportart mit Suchtfaktor

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Squash ist ein Ballspiel, kommt aus dem englischen und bedeutet zusammendrücken. Diese Sportart wurde im 19. Jahrhundert in England sehr bekannt und wird zu zweit gespielt. In den Siebziger Jahren wurde diese Sportart auch in Deutschland immer beliebter, sodass kommerziell betriebene Squashcenter einen Boom an Spieler auslösten.

Ausrüstung um Squash zu spielen

Um Squash spielen zu können wird ein Squashball und ein Squashschläger benötigt. Der Squashball selber besteht aus Gummi und hat die Größe eines Tennisballs. Im Ball selber, der hohl ist von innen, befindet sich ein Tropfen Flüssiggas. Dieses Gas sorgt dann dafür das der Ball beim Spielen einen Überdruck bekommt, sodass dieser seine volle Sprungfähigkeit während des Spielens erhält. Somit muss der Ball zunächst erst einmal warm gespielt werden damit die optimale Sprungeigenschaft erreicht werden kann. Ein Profisquashspieler zum Beispiel kann eine Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h beim Spielen erzielen. Der passende Squashschläger wiegt zwischen 130 und 160 Gramm und ist oval im Gegensatz zu früher denn da waren die Squashschläger rund. Die Squashschläger sind alle genormt und erhältlich auch für Frauen und Jugendliche. Für Anfänger ist es wichtig, dass der Schläger sehr gut in der Hand liegt. Squash kann in normaler Trainingskleidung gespielt werden die meisten allerdings wählen eine lässige Variante wie kurze Hose und T-Shirt. Denn beim Spielen kommt der jeweilige Spieler schon ganz schön ins Schwitzen. Ebenfalls gibt es aber auch spezielle Squashbekleidung.

Wo wird Squash gespielt?

Squash wird in einem Raum gespielt der auch Squash-Court genannt wird. Dieser hat eine Länge von ungefähr 9,75 Meter und eine Breite von 6,40 Meter hat. An den Wänden sind rote Markierungen vorhanden diese dienen zur Begrenzung des Spielfeldes. Damit Schiedsrichter und Zuschauer eine freie Sicht haben, besteht die Rückwand aus einem Sicherheitsglas. Der Boden auf dem die Spieler spielen besteht aus Parkett.

Regeln beim Squash

Zunächst wird immer erst ausgelost, welcher Spieler den ersten Aufschlag durchführt. Der Gewinner darf sich danach die Aufschlagseite aussuchen. Beim Aufschlag des Squashballes muss sich ein Fuß des Squashspielers im rot markierten Aufschlagfeld befinden. Beim anschließenden Rückschlag des Gegenspielers darf dieser sich allerdings frei in seinem Spielfeld bewegen. Die beiden Spieler müssen dann abwechselnd den Squashball schlagen, vorausgesetzt der Ball hat zuvor immer die Stirnwand berührt. Ein Muss ist es, dass der Ball beim Gegner immer im Spielfeld landet. Ist dies nicht der Fall dann verliert der Spieler der den Aufschlag hatte seinen Punkt.

Ballwechsel beim Squash

Nach einem erfolgreichen Aufschlag müssen die Spieler abwechselnd den Ball schlagen. Gültige Schläge zählen dann, wenn diese die Stirnwand berührt haben und beim Gegenspieler im Spielfeld landen. Dabei ist aber zu beachten, dass der Squashball nur ein einziges Mal den Boden berühren darf, nachdem er an die Stirnwand geschlagen wurde. Danach muss der nächste Spieler sofort den Squashball wieder schlagen. Voraussetzung dabei ist, dass der Spieler den Schlag richtig treffen muss, denn schafft der Gegner das nicht den Ball an die Stirnwand oder der Ball kommt außerhalb der Auslinie an, dann hat dieser den Ballwechsel verloren. Wird der Ballwechsel von einem der Spieler verloren, dann findet ebenfalls ein Aufschlagwechsel statt. Der Squashspieler, der den Aufschlag ausführt, darf dann auch wieder die Aufschlagseite frei wählen. Die eigentliche Herausforderung beim Squashspielen ist es, seinen Gegner im Auge zu halten wie dieser sich im Spielfeld bewegt. Allerdings darf der Gegner nicht dabei beeinträchtigt werden seinen Ball zu schlagen. Passiert dies trotzdem greift der Schiedsrichter ein und vergibt einen Letball. Der Ballwechsel wird dann wiederholt.

Sieben wichtige Einzelheiten beim Squash

  1. Die Spieler versuchen den Ball so zu platzieren, sodass der Gegner ihn nach Möglichkeit nicht erreichen kann.
  2. Der Squashball muss im Wechsel geschlagen werden.
  3. Der Squashball darf nur einmal den Boden berühren oder kann schon in der Luft geschlagen werden.
  4. Der Ball darf vom Spieler auch an die Seitenwände befördert werden, um zur Frontwand zu gelangen.
  5. Der Squashball muss die Stirnwand berühren, auch wenn er zuvor an der Seitenwand geschlagen wurde.
  6. Ein Satz des Spiels geht immer bis elf Punkte.
  7. Squash wird in drei Spielsätzen vollzogen. Der Spieler, der als erster alle drei Sätze voll hat, ist der Sieger.

Punkte beim Squash

Beim Squash gibt es eine Paar-Zählweise. Das bedeutet, bei jedem Ballwechsel ergibt sich daraus ein Punkt. Entweder bekommt der Rückschläger oder der Spieler mit dem Aufschlag den jeweiligen Punkt. In einem Satz wird bis zu elf Punkten gespielt. Ebenso ist ein Vorsprung von zwei Punkten notwendig beim Squash, wenn zum Beispiel der Spielstand 10:10 beträgt. Es wird dann so lange weitergespielt, bis einer der Squashspieler zwei Punkte Vorsprung dem anderen gegenüber hat.

 

Video von einem Profi Squash Spiel:

Weitere Einzelheiten zu den Regeln beim Squash

Squash – ein Sport wird transparent

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